Vielleicht ist Ihr Kind unkonzentriert, „immer woanders", schreibt nicht gern oder fällt häufiger hin als andere. Vielleicht haben Sie eine Diagnose im Kopf, vielleicht nicht. Wir fangen mit dem an, was Sie im Alltag sehen — nicht mit Begriffen.
„Sie kann sich keine zehn Minuten konzentrieren."Aufmerksamkeitssteuerung, Selbstregulation
„Schreiben tut ihm weh, sagt er."Feinmotorik, Stifthaltung, Tonus
„Sie verträgt keine lauten Geräusche."Sensorische Verarbeitung
„Er fällt öfter hin als die anderen."Grobmotorik, Gleichgewicht
„Sie weiß nicht, was sie zuerst soll."Handlungsplanung, Struktur
„Anziehen ist jeden Morgen ein Drama."Alltagskompetenz, sensorische Reize
Eine Stunde Erstgespräch mit Ihnen — ohne Kind. Wir wollen verstehen, wo der Tag für Sie alle hakt, bevor wir das Kind kennenlernen.
Beim zweiten Termin spielen wir, beobachten, testen leicht. Daraus wird ein Plan für Sie — kein Behörden-Bericht.
Klettern, Kneten, Schaukeln. Was wie Spielen aussieht, ist Arbeit am Nervensystem. Sie bekommen kleine Übungen für zu Hause, die in den Alltag passen.
Mit Ihrer Erlaubnis: kurze Gespräche, manchmal ein Hospitationsbesuch. Damit alle wissen, woran wir gerade arbeiten.
Sie schicken uns Rezept und ggf. Vorbefunde per Mail. Wir rufen Sie kurz an, klären Termin, Wartezeit, Erwartungen.
60 Minuten, ohne Kind. Sie erzählen, wir hören zu. Am Ende skizzieren wir gemeinsam, was die nächsten 4–6 Wochen sinnvoll wäre.
Wir vereinbaren einen festen Termin pro Woche, möglichst mit derselben Therapeut:in. Therapiedauer richtet sich nach dem Rezept — meist 10 Einheiten als erster Block.
Schwerpunkt sensorische Integration und Grundschul-Alter. Fortbildung in CO-OP-Ansatz.
Vorschule, frühe Wahrnehmung, Elternberatung. Eigene Kinder, gleiche Sprache.
ADHS, Selbstregulation, Schreibmotorik. Arbeitet auch mit Teenagern.
Ja. Ergotherapie ist verordnungspflichtig. Das Rezept stellt der Kinderarzt oder Kinderpsychiater aus — fragen Sie konkret nach „Ergotherapie". Privatpatient:innen genauso.
Aktuell zwischen 2 und 6 Wochen, je nach gewünschter Tageszeit. Vormittage sind schneller frei als Nachmittage nach 15 Uhr.
Bei gesetzlich Versicherten: ja, bis auf 10 € Rezeptgebühr und 10 % Eigenanteil pro Einheit (Erwachsene). Kinder sind frei. Privat: nach Tarif.
Nein. Eine Verdachtsdiagnose oder ein Anliegen reicht. Wir arbeiten mit dem, was im Alltag vorkommt — nicht mit Etiketten.
Ein erster Block sind meist 10 Einheiten. Danach schauen wir gemeinsam, ob ein zweiter Block sinnvoll ist. Manche Kinder brauchen einen Block, manche begleiten wir über ein Schuljahr.
Ja. Hausbesuche bieten wir in Köpenick und Umgebung an. Bei Kindern, wenn die Praxis aus medizinischen Gründen nicht erreichbar ist.
Innerhalb von zwei Werktagen mit einem konkreten Terminvorschlag. Sie brauchen kein perfektes Anliegen formuliert zu haben.